Sie interessieren sich dafür, wie Sie eine Decke selbst abhängen können, wissen allerdings noch nicht, wie es geht? In diesem Artikel erfahren Sie, wie es geht, lesen etwas über Vorteile und Merkmale, aber auch allgemeine Eigenschaften und empfohlene Einsatzbereiche.

Deckenprofile und Direktabhänger richtig verwenden

Direktabhänger sind Basiselemente, die sich zur direkten Montage von Deckenprofilen im Deckenbereich eignen. Sie erleichtern die ebene Ausrichtung des Profils und gleichen Unebenheiten aus. Zusätzlich können Sie eine Wärmedämmung verwenden. Je nach Art der Deckenabhänger eignen sie sich ebenfalls für Wandverkleidungen. Mit einem hochwertigen Deckenabhänger gelingt eine einfache Befestigung der Deckenprofile. Außerdem lassen sich minimale Abhängehöhen in Kombination mit einem maximalen Ausgleich der Höhe realisieren.

Zweiteilige Direktabhänger sind justierbar und ermöglichen die Ausrichtung der Deckenprofile. Gesichert werden sie mit zwei Sicherungsklammern, die in er Regel bereits im Lieferumfang enthalten sind. Dabei ist die Geometrie der Deckenbefestiger optimal auf das Deckenprofil abgestimmt. Anschließend wird das Deckenprofil durch leichtes Aufdrücken montiert. Gehalten wird es durch Aufkantungen der Deckenbefestigen.

Rigipsplatten für Decke zuschneiden

Mit Schneidemaschinen gelingt gerade Schnitte am besten. Sie ähneln einem Fliesenschneider und sind im Prinzip dazu gedacht, beim Schneiden und Brechen zu helfen. Dazu werden Schneidemaschinen einfach auf die Rigipsplatte geklemmt und die obige Papierlage geschnitten. Geräte mit harten Kanten sind in der Lage, die Rigipsplatten sauber zu schneiden beziehungsweise zu brechen. Der zweite Schnitt durch die untere Schicht ist ebenfalls einfach. Sie müssen die Klinge lediglich einmal über die Schnittkante ziehen. Sie können diese Methode allerdings nur für gerade Schnitte verwenden. Es gibt allerdings auch Geräte, die mit einem Ober- und Unterteil ausgestattet sind. Dann ist ein doppelter Schnitt in nur einem Zug möglich. Beide Teile sind mit einer herkömmlichen Klinge ausgestattet.

Gipskartonplatten montieren - so geht es

Die Platten werden an Latten verschraubt. Hierzu eignen sich schwarze Schnellschrauben, die phosphatiert sind am besten, da sie sich mit Gips chemisch vertragen. Wenn Sie sich für Holzlatten entschieden haben, verwenden Sie Grobgewindeschrauben. Diese lassen sich gut mit einem Akkuschrauber befestigen. Besteht die Unterkonstruktion aus Metallprofilen benötigen Sie Feingewindeschrauben, die Sie mit einer Schnellbauschraube fixieren, da dieser höhere Drehzahlen bietet als herkömmliche Akkuschrauber. Dann verschrauben Sie den Gipskarton auf den Latten. Richten Sie den Stoß zur kommenden Platte zur Mitte der Platte aus. Drehen Sie die Schrauben so tief ein, bis ihr Kopf leicht versenkt ist. Die Kartonschicht sollte nicht komplett durchbrochen sein.

Gipskarton grundieren auf einfache Weise

Bevor die Verkleidung für weitere Gestaltungsarten zugänglich ist, muss eine Grundierung erfolgen. Auf der einen Seite ist die Fugenmasse, mit der Sie die Fugen verspachteln, und Gipskarton unterschiedlich saugfähig. Daher saugen Fugen die Farbe schneller auf, die dort nun sichtbar matter erscheint. Das bedeutet, die Schraubenköpfe und der Fugenverlauf wären deutlich zu erkennen. Das ist hin und wieder auch bei Dekorputzen so. Erfolgt keine Grundierung, haften Tapeten zu sehr an der Ummantelung des Kartons. Bei späteren Renovierungen ist das Ablösen der Tapete nicht nur mühsam, sondern auch die Kartonage wird zum Teil abgerissen. Das führt auch zu unnötiger Spachtelarbeit.

Mit den richtigen und hochwertigen Materialien gelingt das Erstellen von abgehängten Decken auf einfache Weise selbst. Wenn Sie sich an die Tipps und Anweisungen halten, erledigen Sie Ihre Arbeit nicht nur schnell, sondern hängen die gewünschten Decken auf einfache sowie komfortable Weise nach Ihren persönlichen Anforderungen ab und ersparen sich den Handwerker.